Restholz-Haufen aus Hackschnitzeln, Spänen und Rinde in einer dunklen Industriehalle — beim Scrollen wird daraus ein Glutbett

Restholz-zu-Energie · Für die holzverarbeitende Industrie

Ihr Brennstoff liegt schon im Werk.

Rinde, Späne, Holzstaub, Plattenreste: MAWERA macht aus Ihren Reststoffen planbare Prozess- und Heizenergie. Feuerungsanlagen, handgefertigt in Hard am Bodensee.

4.000 realisierte Anlagen
  • seit 1975Biomasse-Kesselanlagen
  • > 90 %Wirkungsgrad
  • 150 kW – 10 MWLeistungsbereich

MAWERA GmbH (Hard am Bodensee, seit 1975) baut Biomasse-Feuerungsanlagen von 150 kW bis 10 MW, mit denen holzverarbeitende Betriebe — Sägewerke, Möbel- und Plattenindustrie, Tischlereien — ihr eigenes Restholz in Prozesswärme, Dampf und Strom umwandeln.

Die Rechnung

Entsorgen, verkaufen — oder selbst verheizen?

Ihr Restholz steht heute auf einer von zwei Seiten Ihrer Bilanz: Sie zahlen für die Entsorgung — je nach Kategorie und Region 50 bis 150 €/t — oder Sie verkaufen es zu Marktpreisen (W35-Hackgut zuletzt rund 104 €/t, Stand Anfang 2026). In beiden Fällen steht auf der anderen Seite Ihre Wärmerechnung: Erdgas 9–11 ct/kWh — darin ein CO₂-Preis von 55–65 €/t (2026), der gesetzlich weiter steigt.

Heute

  • Entsorgung 50–150 €/t oder Verkaufserlös — abhängig vom Abnahmemarkt
  • Gas 9–11 ct/kWh inkl. steigendem CO₂-Anteil
  • Wärmepreis fremdbestimmt

Mit eigener Feuerung

  • Brennstoffkosten ≈ 0*
  • Wärme entkoppelt vom Gaspreis
  • Kein CO₂-Preis auf Betriebsrestholz
  • ~50 % Energiekosten-Ersparnis gegenüber fossil (MAWERA-Referenzwert)**

* Wenn Sie heute verkaufen: Brennstoffkosten = entgangener Verkaufserlös. Ob die Rechnung dann aufgeht, hängt an Wärmebedarf und Preisniveau — genau dafür gibt es die Potenzial-Analyse.

** In jeder ehrlichen Rechnung stehen auch Betriebskosten: Hilfsstrom, Wartung, Asche-Entsorgung. Sie stehen in jeder Potenzial-Analyse mit drin.

Der Überschlag

Grobe Spanne in einer Minute — die belastbare Zahl liefert die Potenzial-Analyse.

2.000 t

Bewegen Sie den Regler — der Überschlag rechnet sofort.

Annahmen des Überschlags
  • Heizwert Restholz: 2–4 kWh/kg je nach Wassergehalt (TFZ-Basis)
  • Entsorgungskosten: 50–150 €/t je nach Kategorie und Region (abfallscout.de)
  • Gaspreis Gewerbe: 9–11 ct/kWh inkl. CO₂-Anteil (BDEW/BEHG)
  • Ersetzte Wärme wird auf Ihren angegebenen Gasverbrauch gekappt

Mit Ihren Zahlen statt mit Spannen:

Potenzial-Analyse anfragen

Warum jetzt?

  1. 2025

    44. BImSchV: strengere Grenzwerte gelten seit 1. 1. 2025 auch für Bestandsanlagen.

  2. 2026

    CO₂-Preis: 55–65 €/t, danach Marktpreisbildung.

  3. 2027

    Zum 1. 1. 2027 fallen 93 % der Altholzkraftwerke aus der EEG-Förderung — der Abnahmemarkt für Ihr Restholz wird unsicherer.

Quellen: abfallscout.de · BDEW · BEHG · TFZ Bayern · eu-recycling.com — Stand: Juli 2026

Stufenrostfeuerung SRT von MAWERA im Kesselhaus von Sarner Holz, Südtirol
  • SRT 2,6 MWStufenrostfeuerung
  • ORC 300 kWelStromerzeugung
15.000 t Rinde pro Jahr

Die Referenz · Säge- und Fensterkantelwerk, Südtirol

15.000 Tonnen Rinde. 19.200 MWh Wärme. 2.400 MWh Strom.

Bei Sarner Holz fällt Rinde an, wie sie das Sägewerk liefert: M20 bis M60, Jahr für Jahr rund 15.000 Tonnen. Eine MAWERA-Stufenrostfeuerung SRT macht daraus Prozesswärme für Trockenkammern, Pressen und Dämpfkammern — und über ein Thermoöl-/ORC-Modul zusätzlich Strom für den eigenen Betrieb.

Die Rinde verlässt das Werk nicht mehr — sie trocknet jetzt das Holz, aus dem sie kam.

Anlage jetzt in 3D begehen

Ohne Formular, direkt im Browser.

Ihr Material

Was fällt bei Ihnen an?

Vom Schleifstaub bis zur nassen Rinde: Für jeden Reststoff der Holzverarbeitung gibt es die passende Feuerungstechnik. Wählen Sie Ihr Material — wir zeigen die Anlage, die dafür gebaut ist.

Frische Nadelholzrinde aus dem Sägewerk, Wassergehalt M20 bis M60

Rinde → Stufenrostfeuerung SRT

Rinde, wie das Sägewerk sie liefert — M20 bis M60, bis 60 % Wassergehalt, bis 10 % Asche. Dafür gebaut: die Stufenrostfeuerung SRT, 850 kW bis 10 MW, ausgelegt auf 8.000 Betriebsstunden im Jahr. Wärme als Dampf, Thermoöl oder Heißwasser — auf Wunsch Strom über ORC. So läuft es bei Sarner Holz.

Unsicher, was Ihr Material hergibt? Wir testen es — in unserer Versuchsanlage in Hard.

Potenzial-Analyse anfragen

Ihr Material ist im Formular vorausgewählt. Den Test in der Versuchsanlage Hard kreuzen Sie in Schritt 2 an.

Aus der Praxis

Von der Tischlerei bis zum Sägewerk: 440 kW bis 2,6 MW aus eigenem Reststoff.

  1. 01
    SRT-Anlage bei Sarner Holz

    Sägewerk · Sarner Holz, Südtirol

    Dieselbe Anlage wie oben, ein anderer Effekt: Rinde M20–M60 · SRT 2,6 MW · 2.400 MWh Eigenstrom über ORC. Die Trocknung läuft mit eigener Wärme, die Säge teilweise mit eigenem Strom.

  2. 02
    Einblasfeuerung VFE mit 3.300 kW bei Tarkett in Serbien, Brennstoff Holzstaub

    Boden- & Möbelindustrie · Tarkett, Bačka Palanka (Serbien)

    Holzstaub · Einblasfeuerung VFE 3.300 kW · pneumatischer Brennstofftransport. Details und Video in der Holzstaub-Sektion →

  3. 03
    Unterschubfeuerung FFU von MAWERA, 180 bis 850 kW

    Tischlerei · Vollholzböden & Profilbretter

    Sägespäne, Hobelspäne, Staub gemischt mit Hackgut · Unterschubfeuerung FFU 440 kW · Silolagerung, Multizyklon + Elektrofilter. Referenzbetrieb, Name auf Anfrage.

Sehen Sie selbst — die Sarner-Anlage in 3D, das Tarkett-Video: ohne Formular, direkt hier.

Holzstaub

Holzstaub ist ein Brennstoff — wenn die Anlage dafür gebaut ist.

Staub aus Absaugung und Schleiferei ist der Reststoff, bei dem Betriebe am vorsichtigsten sind — zu Recht. Die VFE-Einblasfeuerung wurde genau dafür entwickelt: Der staubförmige Brennstoff wird nach dem Injektor-Prinzip pneumatisch in die vollschamottierte Brennkammer eingeblasen, ohne dass er mit dem Ventilator in Kontakt kommt.

Und vor der Brennkammer? Staubführende Anlagenteile — Silo, Austragung, Förderstrecke — werden nach den einschlägigen Explosionsschutz-Regeln (ATEX, DGUV Information 209-045) ausgelegt, mit Rückbrandsicherung zwischen Feuerung und Brennstofflager. Das ist Teil der Anlagenplanung — nicht Ihr Restrisiko.

  1. 01

    WG 6–15 % — der Bereich, in dem Absaug- und Schleifstaub anfällt

  2. 02

    Stop-and-Go mit automatischem Zündbrenner: Stand-by statt Gluterhaltung — die Anlage folgt Ihrer Schichtplanung

  3. 03

    Auslegung der Förderstrecke nach ATEX / DGUV 209-045, Rückbrandsicherung inklusive

  4. 04

    Referenz Tarkett: 3.300 kW, Brennstoff ausschließlich Holzstaub

Potenzial-Analyse anfragen

Das Formular startet mit Ihrem Material — Schleif- & Holzstaub ist vorausgewählt.

Schnittgrafik der Einblasfeuerung VFE: Injektor-Einblasung in die vollschamottierte Brennkammer
Einblasfeuerung VFE im Schnitt: Injektor-Einblasung, vollschamottierte Brennkammer
Die 3.300-kW-Anlage bei Tarkett im Betrieb

Betrieb & Service

Ihre Anlage meldet sich, bevor sie ausfällt.

Für den Betrieb einer MAWERA-Anlage stellen Sie niemanden ein. Zündung, Entaschung, Leistungsregelung: vollautomatisch. Der Vorratsbunker fasst Brennstoff für mehrere Wochen, die Austragung läuft von selbst — niemand muss nachlegen.

MAVI, die cloudbasierte Anlagen-Visualisierung, zeigt Live-Trends, alarmiert per E-Mail bei definierten Grenzwerten und liefert Prognosen für die vorausschauende Betreuung. Bei Bedarf greifen MAWERA-Techniker per Fernwartung direkt zu — vom PC, Tablet oder Telefon.

Das Ergebnis: hohe Betriebssicherheit, kalkulierbare Lebenszykluskosten.

  • Servicestandorte AT · DE · CH · IT · PL — Telefonsupport an 365 Tagen (CH: 24h-Notruf)
  • Wartungspakete BASIC / PREMIUM
  • Original-Ersatzteile — auch für KÖB-, Müller-, Weiss- und Bioflamm-Anlagen
  • Betreiberschulung mit Praxis an der Versuchsanlage
MAVI Anlagen-Visualisierung: Live-Daten und 3D-Ansicht der Feuerungsanlage
8.000 Betriebsstunden/Jahr — dafür ist die SRT ausgelegt

Machbarkeit

Platz, Stillstand, Förderfrist: die praktischen Fragen.

01

Platz — der Heizcontainer

Die Heizzentrale ohne Umbau: standardisiert bis 300 kW, mit PYROT, PYRTEC oder FFU bestückbar, schlüsselfertig inklusive Brennstofflager — extern aufgestellt, schallentkoppelt, auch als Zwischenlösung während der Modernisierung. Dass es auch größer geht, zeigt eine Unterschubfeuerung mit 440 kW im 40-Fuß-Seecontainer. Stückiges Restholz macht der RZM200 vor Ort förderfähig.

MAWERA Heizcontainer: schlüsselfertige Heizzentrale mit PYROT-Kessel
02

Zeit

Inbetriebnahme in 1 bis 5 Wochen, je nach Anlagengröße.

03

Förderung

Biomasse-Feuerungen werden gefördert: in Deutschland über die BAFA (EEW Modul 2, Prozesswärme), in Österreich über die Umweltförderung im Betrieb (KPC) — wichtig: Antrag vor der Bestellung —, in der Schweiz kantonal plus Klimaprämie. Wir nennen Ihnen im Erstgespräch die aktuell gültigen Sätze für Ihren Standort.

04

Genehmigung

Welche Genehmigung Ihre Anlage braucht, hängt an zwei Dingen: Leistung und Brennstoff. Wir sagen Ihnen im Erstgespräch, in welches Verfahren Ihr Projekt fällt.

Deutschland
Naturbelassenes Restholz läuft unterhalb 1 MW ohne immissionsschutzrechtliches Verfahren; bei beschichteten Plattenresten greift die Genehmigungspflicht deutlich früher.
Österreich
Betriebsanlagenrecht.
Schweiz
Luftreinhalte-Verordnung (LRV).

Die emissionsseitige Auslegung liefern wir dazu: Low-NOx-Feuerung, Elektrofilter, SNCR, kontinuierliche Messung — geprüft nach DIN EN 303-5, TÜV-kontrolliert. Referenzwert einer Bestandsanlage: unter 35 mg/Nm³ Staub nach 44. BImSchV.

Ihr Projekt

Vom Reststoff zum Regelbetrieb in fünf Schritten.

  1. 01

    Potenzial-Analyse

    Sie beschreiben Material und Bedarf, wir antworten mit Anlagenklasse und Größenordnung.

  2. 02

    Brennstoff-Check

    Bei Bedarf testen wir Ihr reales Material in der Versuchsanlage in Hard.

  3. 03

    Konzept & Besichtigung

    Anlagenkonzept plus Termin bei einer Referenzanlage Ihrer Größenordnung.

  4. 04

    Planung & Emissionsauslegung

    Auslegung, Zuarbeit zu den Einreichunterlagen, Fördertiming (AT: Antrag vor Bestellung).

  5. 05

    Fertigung, Montage, Service

    Handgefertigt in Hard, Inbetriebnahme in 1–5 Wochen, danach MAVI, Fernwartung, Wartungsvertrag.

Schritt 01 dauert zwei Minuten — Sie können ihn jetzt machen.

Potenzial-Analyse anfragen

Ihr nächster Schritt

Sagen Sie uns, was bei Ihnen anfällt.

Drei Schritte, zwei Minuten: Sie beschreiben Ihren Reststoff, wir antworten mit einer ersten Einschätzung — Anlagenklasse, Größenordnung, offene Punkte. Sie bekommen eine Einschätzung, kein Angebot.

Schritt 1 von 3 — Ihr Material Was fällt bei Ihnen an?

Lieber anrufen? +43 5574 74301-230 — Vertrieb Neuanlagen.

Häufige Fragen

Was ist die Potenzial-Analyse — und was kostet sie?

Die Potenzial-Analyse ist die kostenlose Erst-Einschätzung von MAWERA: Sie beschreiben Reststoff, Menge und Wärmebedarf, MAWERA antwortet in der Regel innerhalb von zwei Arbeitstagen mit Anlagenklasse, Größenordnung und den Punkten, die zu klären sind — inklusive Fördersituation am Standort. Sie ist eine Einschätzung, kein Angebot und keine Kaufverpflichtung.

Welche Reststoffe kann eine MAWERA-Anlage verbrennen?

Rinde (bis 60 % Wassergehalt), Säge- und Hobelspäne, Holz- und Schleifstaub, MDF- und Spanplattenreste, Hackgut sowie zerkleinertes Kappholz und Paletten (über den Zerkleinerer RZM200). Je Material gibt es die passende Feuerungstechnik von 150 kW bis 10 MW.

Reicht unser Restholz überhaupt für die Beheizung?

In der Praxis oft ja: Fachberichte zeigen, dass Tischlereien ihren Jahreswärmebedarf bereits mit rund 40 % ihres anfallenden Restholzes decken. Ob es bei Ihnen reicht, klärt die Potenzial-Analyse anhand Ihres Materialstroms.

Was kostet eine Holzfeuerungsanlage für einen Betrieb?

Typischerweise eine sechs- bis siebenstellige Investition, je nach Leistung (150 kW–10 MW), Brennstoff und Peripherie — mehr als ein Gaskessel. Dagegen rechnen: entfallende Entsorgungs-, Gas- und CO₂-Kosten (MAWERA-Referenzwert: ~50 % Energiekosten-Ersparnis gegenüber fossil) plus Förderung in DE/AT/CH. Die Potenzial-Analyse liefert die Größenordnung für Ihren Fall — vor jedem Angebot.

Ist Holzstaub als Brennstoff nicht gefährlich?

Gefährlich ist Holzstaub dort, wo er unkontrolliert aufgewirbelt wird — nicht in einer Anlage, die dafür gebaut ist: Die VFE-Einblasfeuerung führt Staub pneumatisch nach dem Injektor-Prinzip in die vollschamottierte Brennkammer, staubführende Anlagenteile werden nach ATEX/DGUV 209-045 ausgelegt. Referenz: Tarkett, 3.300 kW, Brennstoff ausschließlich Holzstaub.

Brauchen wir eine Genehmigung?

Das hängt von Brennstoff und Leistung ab: Naturbelassenes Restholz unter 1 MW läuft in Deutschland meist ohne BImSchG-Verfahren; beschichtete Plattenreste und Anlagen ab 1 MW brauchen ein Verfahren (typisch 3–7 Monate). In Österreich gilt das Betriebsanlagenrecht, in der Schweiz die LRV. MAWERA liefert die emissionsseitige Auslegung und die Nachweise dazu.

Wer betreibt und wartet die Anlage?

Der Betrieb läuft vollautomatisch (Zündung, Entaschung, modulierende Regelung), der Vorratsbunker fasst Brennstoff für mehrere Wochen. MAVI überwacht die Anlage cloudbasiert mit E-Mail-Alarmen, MAWERA-Experten greifen per Fernwartung zu; Wartungsverträge und Servicestandorte in AT/DE/CH/IT/PL sichern den Rest.

Was passiert mit dem Späne-Überschuss im Sommer?

Der Späne-Überschuss im Sommer wird über drei Stellhebel aufgefangen: Pufferspeicher, Wärmeabnehmer mit ganzjährigem Bedarf (vor allem Trockenkammern) und ein Lagerkonzept für den Rest. Wie das Verhältnis in Ihrem Betrieb aussieht, klärt die Potenzial-Analyse.

Wie schnell ist die Anlage einsatzbereit?

Inbetriebnahme in 1–5 Wochen je nach Anlagengröße; der Projektvorlauf hängt von Genehmigung und Fördertiming ab (Österreich: Förderantrag vor der Bestellung).